Hauptverhandlungen vor den Strafkammern des Landgerichts Bad Kreuznach in der 43. Kalenderwoche 2020

 

Donnerstag, 22.10.2020, 9:30 Uhr, 7. Strafkammer, Saal 6 (Berufung)
Az. 7 Ns 1025 Js 236/20

Das Amtsgericht Idar-Oberstein hat einen jetzt 36 Jahre alten, mehrfach vorbestraften Angeklagten aus Seesbach wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt.

Anfang November 2019 soll der Angeklagte mit einem PKW am öffentlichen Straßenverkehr in Idar-Oberstein teilgenommen haben, obwohl er gewusst haben soll, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Der Angeklagte hat die Tat vollumfänglich eingeräumt.

 

Freitag, 23.10.2020, 9:30 Uhr, 7. Strafkammer, Saal 6 (Berufung)
Az. 7 Ns 1022 Js 7090/17

Das Amtsgericht Bad Sobernheim hat einen 48 Jahre alten, nicht vorbestraften Angeklagten aus Rüdesheim wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung und Beleidigung in Tateinheit mit Verwahrungsbruch zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten verurteilt. Das Amtsgericht hat die Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt.

Weiterhin hat das Amtsgericht Bad Sobernheim eine 43 Jahre alte, nicht vorbestrafte Angeklagte aus Rüdesheim wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung u.a. zu einer Gesamtgeldstrafe von 75 Tagessätzen verurteilt.

Zudem hat das Amtsgericht Bad Sobernheim eine 24 Jahre alte, nicht vorbestrafte Angeklagte aus Bad Sobernheim wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Nötigung zu einer Gesamtgeldstrafe von 60 Tagessätzen verurteilt.

Zuletzt hat das Amtsgericht Bad Sobernheim einen 25 Jahre alten, mehrfach vorbestraften Angeklagten aus Wiesbaden wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung und Beleidigung in Tateinheit mit Beihilfe zum Verwahrungsbruch zu einer Freiheitsstrafe von 9 Monaten verurteilt. Das Amtsgericht hat die Vollstreckung der Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt.

Die Angeklagten sollen im Mai 2017 anlässlich einer Unfallaufnahme die diensthabenden Polizeibeamten an der Unfallstelle bedroht und beleidigt haben. Dabei sollen die Angeklagten mit drohender Haltung und erhobenen Händen auf die Polizeibeamten zugegangen sein und diese hierdurch mehrere Meter weit zurückgedrängt haben. Der 48 Jahre alte Angeklagte soll sichergestellte Dokumente aus dem Streifenwagen mitgenommen und mit diesen die Unfallstelle verlassen haben. Einer der Polizeibeamten soll durch das Verhalten der Angeklagten eine Traumafolgestörung erlitten haben.

Die Angeklagten haben die Taten in weiten Teilen bestritten.

Fortsetzungstermine sind bestimmt auf den 03.11.2020 und 17.11.2020.