Pressemitteilung Nr. 26/2021

Klagerücknahme im Streit um den „Panoramaweg“ im Trierer Tiergartental

Der Kläger, der im Tiergartental in Trier ein Weingut betreibt, hat die Klage gegen die naturschutzrechtliche Anordnung der beklagten Stadt am 21. September 2021 zurückgenommen.

Mit naturschutzrechtlicher Anordnung vom 19. September 2019 hat die beklagte Stadt dem Kläger aufgegeben, das Betreten des sogenannten „Panoramaweges“ zum Zwecke der Erholung im oberen Hangbereich des Flurbereinigungsgebietes
Trier-Tiergartental zu ermöglichen und die an den Zugängen errichteten Barrieren zu beseitigen, da der Weg dem naturschutzrechtlichen Betretungsrecht der freien Landschaft durch die Allgemeinheit unterfalle.

Nach erfolglos gebliebenem Widerspruch hat der Kläger beim Verwaltungsgericht Trier hiergegen Klage erhoben, zu deren Begründung er im Wesentlichen vorträgt, er sei dringend auf den sogenannten Panoramaweg angewiesen und werde durch die Nutzung des Weges durch die Allgemeinheit in der Bewirtschaftung der Weinberganlage gestört.

Vor Beginn der mündlichen Verhandlung hat der Kläger am 21. September 2021 die Klage zurückgenommen. Hintergrund hierfür ist, dass voraussichtlich eine Verschiebung des „Panoramaweges“ erfolgen werde.

VG Trier - 9 K 1053/20.TR-