Untersuchungshaft nach lebensgefährlichem Angriff mit einem Spachtel

Am Abend des 04.09.2022 kam es zwischen einem 53-jährigen und einem 26-jährigen Mann, beide aus Kaiserslautern, in der Wohnung des 26-Jährigen zu einem Streit über persönliche Dinge, in dessen Verlauf es zu einem Gerangel zwischen beiden kam. Der 53-Jährige steht im dringenden Tatverdacht, nachdem das Gerangel beendet war und beide voneinander abgelassen hatten, unvermittelt zu einem Spachtel gegriffen, dem 26-Jährigen damit einen wuchtigen Stich in den Brustkorb versetzt und damit lebensgefährlich verletzt zu haben. Der 26-Jährige wurde notfallmedizinisch im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei nahm den 53-Jährigen in den frühen Morgenstunden des 05.09.2022 fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kaiserslautern gestern Haftbefehl gegen ihn wegen Fluchtgefahr und Wiederholungsgefahr. Der 53-Jährige war bereits wegen anderer Körperverletzungsdelikte verurteilt worden.

In rechtlicher Hinsicht wird dem 53-Jährigen versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Er machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Die Ermittlungen dauern an.   

 

Dr. Gehring, Leitender Oberstaatsanwalt