Haftbefehl gegen drei mutmaßliche Drogenhändler

Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern führt ein Ermittlungsverfahren gegen 3 Männer im Alter von 23, 26 und 34 Jahren aus dem Donnersbergkreis wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Am gestrigen Abend nahm die Polizeiinspektion Kirchheimbolanden die 3 Männer fest. Ihnen wird vorgeworfen, gestern am Verkauf von 10 kg Amphetamin beteiligt gewesen zu sein. Die 10 kg Amphetamin wurden sichergestellt. In der Wohnung des 26-Jährigen wurden ferner 120 g Marihuana sichergestellt. 

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen werden den 3 Beschuldigten auch noch weitere Geschäfte mit Amphetamin seit Oktober 2018 zur Last gelegt, darunter 2 weitere Geschäfte im Dezember 2018 und Januar 2019, die in Kirchheimbolanden abgewickelt worden sein sollen und bei denen es jeweils um mindestens 1 kg Amphetamin ging.  

Der 23-Jährige und der 26-Jährige wurden in Kirchheimbolanden nach dem Weiterverschieben der 10 kg Amphetamin festgenommen. Der 23-Jährige trug dabei ein Springmesser bei sich. Der 34-Jährige wurde in der Justizvollzugsanstalt Frankenthal festgenommen, wo er sich im offenen Vollzug befand, und zwar wegen einer einschlägigen Verurteilung im Mai 2017. Der 34-Jährige ging einer Arbeit als Auszubildender nach, was ihm durch den offenen Vollzug ermöglicht worden war.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Kaiserslautern heute Haftbefehle gegen die 3 Männer wegen Wiederholungsgefahr.  In rechtlicher Hinsicht wird ihnen der Vorwurf des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gemacht. Dem 23-Jährigen wird zusätzlich Vorwurf gemacht, bei dem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln eine Waffe mit sich geführt zu haben. Alle drei haben von ihrem Schweigerecht Gebrauch gemacht.

Die Ermittlungen dauern an. 

 

Dr. Gehring, Leitender Oberstaatsanwalt