| Staatsanwaltschaft Kaiserslautern

Auslieferung aufgrund von Ermittlungen nach Leichenfund

Auf die gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und des Polizeipräsidiums Westpfalz vom 12.08.2024 nehme ich zunächst Bezug:

 

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117683/5841739

 

Die Ermittlungen gegen den damals 28-jährigen Verdächtigen haben zu einem dringenden Tatverdacht gegen ihn wegen Totschlags geführt. Nach internationaler Fahndung und Ermittlung seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten von Amerika wurde er auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern von den US-Behörden aufgrund der mit Deutschland und der Europäischen Union bestehenden Auslieferungsverträge der deutschen Justiz jetzt überstellt. Bei seiner Ankunft in Deutschland hat er vor dem Ermittlungsrichter von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Das Ermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft. Nach dem derzeitigen Ergebnis der Ermittlungen wird das Motiv in Spannungen zwischen Arbeitskollegen gesehen, die am ersten Arbeitstag des Beschuldigten, zwei Tage von der Tat, begannen. Vorher hatten sich der Beschuldigte und das Opfer nicht gekannt.     

 

Dr. Gehring
Leitender Oberstaatsanwalt
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